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Frankreich 2010

Seit wir France Passion und das dichte Stellplatznetz in Frankreich entdeckt haben, ist dieses schöne Land aus unseren ReiseplĂ€nen nicht mehr wegzudenken. Allerdings hĂ€tte hier eigentlich ein Reisebericht ĂŒber DĂ€nemark stehen sollen. Das schlechte Wetter im August 2010 hat jedoch alles anders kommen lassen, denn uns war irgendwie nach Sonne.
Wir sind also quasi von einem Tag auf den anderen in eine völlig andere Richtung losgefahren.

Freitag, 27.08.2010

Um 12.00 Uhr sollte es eigentlich losgehen, aber diesmal war der Wurm drin. Peter kam schon nicht rechtzeitig zu Hause los, ich hatte noch Kunden bis 12.30 Uhr und als wir dann auf dem Parkplatz vor meiner Arbeitsstelle standen, stellten wir fest, dass alles fĂŒr den KĂŒhlschrank noch in dem zu Hause lag und nicht im Womo. Also noch mal zurĂŒck, alles einpacken und dann konnte es losgehen. Mittlerweile war es dann kurz nach 13.00 Uhr.

Wir kamen super voran. Wir hatten beschlossen, ĂŒber Luxemburg zu fahren, einen Umweg von ca. 150 km, aber dort gibt’s gĂŒnstig Sprit und die Handelsware fĂŒr den Raucher unter uns.

Ab Wasserbillig, wo wir unseren Zwischenstop einlegten, regnete es heftig, ausserdem kamen wir jetzt in den Feierabendverkehr und standen mĂ€chtig im Stau. Daraufhin verkĂŒrzten wir das Etappenziel und suchten einen Stellplatz an der Mosel in Frankreich auf, den wir unserem Womo-FĂŒhrer entnommen haben. Ein ganz netter Platz direkt am Moselufer in Millery und scheinbar Durchreiseziel
mehrerer Womo-Fahrer.

der Stellplatz in Millery

Blick auf die Mosel

Samstag, 28.08.2010

FĂŒr heute hatten wir uns einen Stellplatz aus dem France-Passion-FĂŒhrer ausgesucht. Die Etappe betrug ca. 580 km. Da wir die mautpflichtige Autobahn gewĂ€hlt hatten, kamen wir gut vorwĂ€rts und erreichten den Hof bereits gegen 16.00 Uhr. Wir waren jetzt schon in der NĂ€he von Orleans und das Wetter war mittlerweile herrlich. Also stellten wir erstmal die StĂŒhle raus und genossen es, draußen zu sitzen. Jetzt schon alles richtig gemacht mit
unserem Spontanentschluß.

Im Hofladen erstanden wir erstmal ZiegenkÀse aus eigener Produktion (sehr lecker) und ein paar Eier. Der Platz war ausreichend und gut und einer angenehmen Nachtruhe stand nichts im Weg.

Das schaut doch gut aus...

Sonntag, 29.08.2010

Heute stand schon das erste „echte“ Ziel auf dem Programm. Wir fuhren zu dem kleinen Dorf Angles sur lÂŽAnglin, das als schönstes Dorf Frankreichs premiert wurde. Mit seiner Burgruine ĂŒber dem Fluss und seinen alten HĂ€uschen mit viel Blumenschmuck ist es ganz sehenswert, aber den Rummel um den Ort ist es nun auch wieder nicht wert.

Die Burgruine...

war natĂŒrlich das Sehenswerteste an dem Dörfchen,

aber auch sonst war es schön.

Nochmal die Burg von der BrĂŒcke aus gesehen...

Danach ging es noch weiter zur Abtei von Saint-Sevin.
Hier kann man kostenlos die Kirche und den Garten besichtigen.
FĂŒr die Ausstellung und den Film bezahlt man 6,00 EUR pro Person. Aber wenn man nicht 100 % an Kirchengeschichte interessiert ist und ausserdem nicht fliessend französisch spricht, kann man bei der kostenfreien Version bleiben. Die Kirche und ihre Malereien sind sehr schön und lohnen einen Besuch.

Die Abteikirche

von innen sehr eindrucksvoll

Die Malereien erzÀhlen Geschichten aus der Bibel.

Nun fahren wir weiter zu unserem ausgesuchten FrancePassion(FP)-Stellplatz auf der Bison-Farm in Valdivienne. Leider sind auf den vorderen Weiden nur eine Bison-Kuh mit ihrem Kalb. Alle weiteren scheinen in der Landschaft verstreut zu sein. Da wir jedoch fĂŒr heute genug zu Fuß unterwegs waren und auch unser Hund nicht so gut dabei ist, genießen wir einfach nur den ruhigen Stellplatz, denn wir sind wider Erwarten ganz allein.

der Stellplatz ist doch nett...

ganz schön eindrucksvolle Tiere

Montag, 30.08.2010

Nachdem wir ja etwas unvorbereitet in diesen Urlaub gegangen sind, haben wir fĂŒr heute Cognac als Reiseziel auserkoren.
Die Entscheidungen fallen diesmal spontaner. Die Stadt ist gar nicht so hĂ€sslich wie im Womo-ReisefĂŒhrer beschrieben und lohnt einen Bummel. Leider sind wir zur Mittagszeit da und die GeschĂ€fte haben grĂ¶ĂŸtenteils geschlossen. Man kann mehrere große Cognac-Brennereien besichtigen, z. B. Hennessy oder Remy Martin. Desweiteren könnte man eine Bootstour auf der Charente machen, was wir eigentlich auch vorhatten, aber die eine Tour gehört zum Besichtigungsprogramm von Hennessy und die zweite, öffentliche Tour fuhr weder heute noch am 31.08.2010. So beließen wir es bei einem Stadtbummel und fuhren danach zum Camping Municipal am Ufer der Charente um den Abend gemĂŒtlich ausklingen zu lassen.

Cognac liegt am Ufer der Charente

die großen Brennereien haben sich alle am Ufer des Flusses niedergelassen

Das Rathaus liegt in einem schön angelegten Park,

in dem auch diese Musiker gastieren.

Dienstag, 31.08.2010

Auf ans Meer.. oder besser an die Gironde, die grĂ¶ĂŸte FlussmĂŒndung Europas. Aus unseren spĂ€rlichen Reiseinformationen hatten wir Meschers ausgesucht, um dort die Höhlenwohnungen zu besichtigen. Die grĂ¶ĂŸeren Grotten hatten wie ĂŒblich ĂŒber Mittag zu, es gab aber noch ein kleines Museum in einem Restaurant.
Und so ließen wir uns mit einem Audioguide auf Deutsch durch die ausgebauten Höhlen und ihre Geschichte fĂŒhren. Völlig ausreichend fĂŒr unseren Geschmack und mit 4,80 EUR pro Person auch erschwinglich. Wer möchte, kann dann natĂŒrlich in dem Restaurant noch essen, man muß aber nicht.
Danach wollten wir an den Strand und ein wenig auf die Gironde starren, zum Baden lÀdt das Wasser heute nicht gerade ein.
Wie ĂŒblich darf man aber an alle ausgewiesenen StrĂ€nde den Hund nicht mitnehmen und so gucken wir uns erstmal den
Stellplatz in Meschers an.
Der gefĂ€llt uns nicht sonderlich gut und so fahren wir noch ein paar Kilometer weiter die Gironde hinauf nach Mortagne sur Gironde. Auf dem Weg hierher entdecken wir noch einen kleinen Strand, der fĂŒr uns völlig ausreicht. Wir wollen ja nur ein wenig in der Sonne am Wasser sitzen, lesen und aufs Wasser starren. Hier darf auch der Hund mit hin, der natĂŒrlich seinen eigenen kleinen Sonnenschirm bekommt.
Der Stellplatz in Mortagne liegt am Yachthafen und gefĂ€llt uns ganz gut. Also, PlĂ€tzchen suchen und den Nachmittag genießen.

Die Höhlen sind zunĂ€chst natĂŒrlich entstanden,

von ihren Bewohnern aber nachtrÀglich erweitert worden.

So hat man frĂŒher dort gelebt.

Es gibt hier schon Gezeiten und das Wasser war natĂŒrlich weg... wie immer *seufz*

Der Stellplatz liegt an diesem Hafen wirklich nett.

Mittwoch, 01.09.2010

Den heutigen Tag haben wir auch noch in Mortagne verbracht.
Auf dem Programm stand Nichtstun.
Lediglich zu einem kleinen Stadtbummel konnten wir uns aufraffen. Der Ort hat allerdings nichts Aufregendes zu bieten und das eigentliche Leben spielt sich unten rund um den Hafen ab.

Die Landschaft hinter dem Stellplatz

nochmal der Yachthafen, im Hintergrund die Wohnmobile

Ausblick vom höher gelegenen Ort auf den Hafen und die Gironde

Donnerstag, 02.09.2010

Heute wollten wir ein wenig im Wald spazieren und einen Leuchtturm besichtigen. Unsere Tour fĂŒhrte uns an den Pointe de Course.
Hier jagte ich Peter die Stufen des Leuchtturms hinauf. Leider konnte man nicht auf die Ă€ußere Plattform, was dem Besuch ein wenig den Reiz nahm. Danach spazierten wir noch zum Strand, diesen ein wenig entlang und machten im warmen Sand Rast.
Danach gingen wir durch den Wald wieder zurĂŒck zum Womo. Weitere Strecken können wir im Moment eh nicht laufen, unser Max ist mit seinen 13 Âœ Jahren leider nicht mehr der so fit und schon nach kurzen Strecken aus der Puste.

Da es in dem Waldgebiet, das unter Naturschutz steht, keinen Campingplatz oder Stellplatz gibt und Austern nicht zu unseren Lieblingsspeisen gehören (wir mögen solch Meeresgetier gar nicht), verließen wir die Halbinsel und suchten uns direkt einen Campingplatz auf der Ile dÂŽOleron.
Wir fanden ihn in Chateau dÂŽOleron und verbrachten dort noch einen ruhigen Nachmittag.

Der Leuchtturm am Pointe de Course

die mußte Peter alle rauflaufen..

es war wirklich warm... Peter mit kurzer Hose im Wasser... eine Seltenheit

der Strand lud zum Verweilen ein

Freitag, 03.09.2010

Nachdem wir festgestellt haben, dass die Site interdit fĂŒr Wohnmobile, die in dieser kleinen Stadt gilt, auch beinhaltet, dass man bestimmte Straßen in der City nicht befahren darf, fanden wir nach kurzem Kampf und unter viel Gezeter der örtlichen Autofahrer trotzdem einen Parkplatz.
UrsprĂŒnglich hatten wir ja auf dem Parkplatz des CP stehen bleiben wollen, aber dieser war brechend voll.

Wir bummelten dann entlang der Festungsmauer zur Zitadelle
und danach wieder durch die Stadt zurĂŒck.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zur gegenĂŒberliegenden Inselspitze mit Leuchtturm.
Gegen Mittag fuhren wir durch Boyardville. Dort war es jedoch so voll, dass wir darauf verzichteten uns dort einen Parkplatz zu suchen, um das Fort in Augenschein zu nehmen.

das ganze StÀdtchen ist eigentlich eine Festung

der Eingang zur eigentlichen Zitadelle

Wir fuhren also direkt zum Leuchtturm. Trotz der vielen Besucher hatte man nicht den Eindruck, dass es ĂŒberfĂŒllt gewesen wĂ€re.
Wir spazierten um den Leuchtturm herum auf der Landspitze mit tollem Ausblick aufÂŽs Meer. Durch ein vorgelagertes Riff oder eine Sandbank bauten sich ganz nette Wellen auf.
Auf dem RĂŒckweg zum Womo ließen wir noch ein wenig Geld in der Töpferei am Leuchtturm, die viele schöne Sachen zum Verkauf anbot. Danach fuhren wir auf der Uferstraße zurĂŒck nach St. Pierre dÂŽOleron, wo wir den Nachmittag und die Nacht auf einem Weingut (FP) etwas ausserhalb des Ortes verbrachten.

mal wieder ein Leuchtturm...

das Wasser war gut in Bewegung

an den BĂ€umen erkennt man die vorherrschende Windrichtung...

Stellplatz mitten in den Weinreben

Samstag, 04.09.2010

Heute morgen hatten wir Zeit, denn wir wollten nur die kurze Strecke nach St. Trojan les Bains zurĂŒcklegen.
Nachdem ich mich mit Wein versorgt hatte, fuhren wir Richtung Ort zurĂŒck, in der Hoffnung,irgendwo die im ReisefĂŒhrer beschriebene Totenlaterne zu sehen. Leider haben wir sie nicht entdecken können, uns fehlte aber auch ein wenig die Lust, sie wirklich zu suchen.
So fuhren wir nach St. Trojan, stellten fest, Hunde dĂŒrfen auf dem kleinen Zug von St. Trojan mitfahren und suchten uns einen Campingplatz in der NĂ€he der Bahnstation.
Mit dem ersten Nachmittagszug um 14.30 Uhr ließen wir uns an den Strand fahren. Hier verbrachten wir einige Zeit mit Lesen und aufÂŽs Meer starren. Danach zuckelten wir mit dem niedlichen kleinen Zug wieder zurĂŒck in die Stadt. Die Ile dÂŽOleron ist sehr touristisch geprĂ€gt und bietet auch fĂŒr Wohnmobile viele Stehmöglichkeiten an. Liebhaber frischer MeeresfrĂŒchte wie Muscheln und Austern sind hier genau richtig. Der Norden der Insel ist ĂŒbersĂ€t mit Austern-Aufzuchtbecken und man kann an jeder Ecke diese Leckerei direkt vom ZĂŒchter bzw, Fischer kaufen (unser Ding ist das wie gesagt nicht). Es gibt auch eine große Salzgewinnungsanlage und das dort geschöpfte Salz kann man ebenfalls ĂŒberall auf der Insel kaufen.

Herrchen und Hund im Zug

der Zug verendet hier...

Le petit train

vom Bahnhof direkt ans Meer

Sonntag, 05.09.2010

Heute machten wir uns auf den Weg nach La Rochelle.
Wir suchten uns jedoch nur den Campingplatz in der NĂ€he der Altstadt aus und verbrachten erstmal wieder einen gemĂŒtlichen Tag. Trotz der StadtnĂ€he ist der Platz recht ruhig, ganz nett angelegt, aber nicht der sauberste, was die SanitĂ€ranlagen angeht. Das liegt aber wohl mehr an den vielen Jugendlichen, die hier mit dem Zelt sind, als an der Platzverwaltung, denn der Block wird mindestens zweimal tĂ€glich geputzt.

Montag, 06.09.2010

Heute ist es nicht gerade warm, das Thermometer zeigt nur 22° an, und der Himmel ist ein wenig zugzogen. Genau richtig fĂŒr einen Stadtbummel. Wir erkunden die Altstadt mit ihren Gassen, den 3 TĂŒrmen, verschiedenen Kirchen und dem Rathaus ausgiebig zu Fuß. Um einen Teil des RĂŒckweges abzukĂŒrzen, nehmen wir dann den Bus de la Mer, der uns einmal ĂŒber die Hafeneinfahrt schippert. Wir erreichen unser Womo wieder am frĂŒhen Nachmittag und lassen den Nachmittag noch mal auf dem Campingplatz ausklingen. Mann, diesmal sind wir aber eine echt faule Bande.

Blick auf La Rochelle

Tour de la Lanterne

Tour de la Chaine (rechts) und Tour St. Nicolas (links)

Leuchtturm mitten in der Stadt

eine der vielen Kirchen

eine der schönen Straßen

kleiner Park mit Blumenarrangement

der Hafen erklÀrt den Leuchtturm in der HÀuserzeile

Blick auf La Rochelle bei Nacht

Wie man an der Vielzahl der Bilder erkennt, hat uns La Rochelle sehr fasziniert und zum erstenmal fand ich es schade, nicht doch noch einen anderen ReisefĂŒhrer zur Hand zu haben, der uns noch etwas mehr Hintergrundwissen hĂ€tte vermitteln können.
La Rochelle hat eine sehr bewegte Geschichte.

Dienstag, 07.09.2010

Nachdem ich noch ein wenig im Womo-FĂŒhrer gelesen hatte, war auch unser letztes richtiges Urlaubsziel schnell gefunden. Nicht weit von La Rochelle im Hinterland liegt das Marais. Eine Region Ă€hnlich wie bei uns der Spreewald, nur die Gurken fehlen. Diese landschaftlich reizvolle Gegend kann man natĂŒrlich am besten von einem Boot aus erkunden. Der Stellplatz in Coulon ist schnell erreicht und da es heute immer mal wieder regnet, erkunden wir nur den kleinen hĂŒbschen Ort und die Kanupreise und sind ansonsten mal wieder faul. Wir hoffen darauf, dass morgen das Wetter besser ist und wir lospaddeln können.

Mittwoch,08.09.2010

Der Tag weckt uns mit Sonnenschein und fĂŒr die nĂ€chsten paar Stunden sieht es auch gut aus am Himmel. FĂŒr 29,00 EUR mieten wir uns eine der hier ĂŒblichen Barken fĂŒr den ganzen Tag.
Wir bekommen eine Karte mit den Wasserwegen, die wir befahren dĂŒrfen und die freundliche Dame zeichnet uns noch eine hĂŒbsche Tour ein, die am Picknickplatz des Vermieters vorbeifĂŒhrt.
Dann bekommen wir unser Boot und es geht los.
ZunĂ€chst einmal werden wir freundlich darĂŒber aufgeklĂ€rt, dass wir falsch herum fahren, denn die Spitze des Bootes ist scheinbar hinten und nicht vorne. Nach anfĂ€nglichem hin und her, wer denn nun wie paddelt, möchte Peter lieber alleine paddeln
 na gut.. wenn er unbedingt will, genieße ich es halt durch die Gegend
geschippert zu werden.
Gegen Mittag erreichen wir den Picknickplatz, der sicherlich schon mal bessere Zeiten gesehen hat, aber egal
 Es hat bis dahin viel Spaß gemacht und die Umgebung ist schön. Wir haben Wasserratten, Eisvögel und Reiher gesehen, aber leider nicht fotografieren können. Nach unserer Mittagspause geht es weiter auf der Tour.
Leider frischt es jetzt immer mehr auf, und der Himmel wird zusehends dunkler. Wir beschließen, die Tour etwas abzukĂŒrzen, was dank der Karte ja kein Problem ist. Nach guten 4 Stunden erreichen wir so wieder den Anlegeplatz und schaffen es gerade eben noch trockenen Fusses zurĂŒck zum Wohnmobil.
Kaum dass wir die TĂŒr hinter uns zugemacht haben, schĂŒttet es wie aus Eimern. Der Schauer dauert nur kurz und danach bleibt es auch wieder etwas lĂ€nger trocken, aber er hĂ€tte gereicht, uns völlig zu durchnĂ€ssen, zumal wir keine Regenkleidung mithatten.
Den Rest des Nachmittages verbringen wir wieder gemĂŒtlich am bzw. im Wohnmobil.

die HĂ€uschen der Stadt mit einem der vielen Bootsverleihe

der Picnique-Platz

unterwegs auf dem Wasser

der zentrale Platz von Coulon

Donnerstag,09.09.2010

Heute machen wir uns schon mal langsam auf den RĂŒckweg. Wir haben beschlossen in ca. 400 km – Etappen zu fahren und die Nachmittage noch gemĂŒtlich auf France-Passion-PlĂ€tzen zu verbringen. Wir kommen heute nicht wirklich aus dem Quark. Wir kommen spĂ€t los, und als wir dann endlich mit einkaufen fertig sind, ist es schon 12.30 Uhr als wir uns endlich richtig auf den Weg machen. Wir haben den kleinen Ort Corbeilles ca. 120 – 150 km hinter Orleans als Ziel gewĂ€hlt. Der dortige Stellplatz gefĂ€llt uns allerdings nicht ganz so gut. Er liegt direkt an einer Bahnstrecke, die zwar nicht oft, dann aber lautstark befahren wird. Ich habe den Zug nicht gesehen, nehme aber an, dass es sich um einen GĂŒterzug handelt, der zu einem nahen Werk fĂ€hrt. Außerdem sind wir noch nie sooo akribisch eingewiesen worden. Der Ă€ltere Landwirt war zwar nett, hatte aber eine derart drastische Vorstellung davon, wir wir zu parken hatten, dass ich drauf und dran war, wieder zu fahren. Er winkte uns auch eine ohnehin schon kleine StellflĂ€che ganz links ein, und meine immer, wir sollten noch zurĂŒck fahren, obwohl wir schon einen dicken Ast eines Baumes ein gutes StĂŒck nach hinten geschoben hatten. Meinen Einwand tat er mit einem KopfschĂŒtteln ab und meinte ein wenig ginge noch.. na ja.. man muß ja nicht wieder hier vorbei.

Freitag,10.09.2010

Die heutige ereignislose Etappe fĂŒhrte uns bis an die deutsch-französisch –luxemburgische Grenze nach Kirsch-les-Sierck. Ein kleines Bauerndorf oberhalb der Mosel. Hier stehen wir wieder super auf einer Wiese vor dem Hof. Mal sehen, ob ich morgen noch KĂ€se erstehen kann.

noch ein schöner France-Passion-Platz

ein Sonnenuntergang zum Schluß muß sein

Samstag, 11.09.2010

Heute stand nur noch der letzte Rest der Heimfahrt an. Es gab natĂŒrlich wieder einen kurzen Einkaufs- und Tankstop in Luxemburg.
Danach ging es ziemlich ereignislos Richtung Ruhrgebiet.
Wieder mal haben wir ein schönes Fleckchen Erde gesehen.
FĂŒr dieses Jahr stehen keine großen Touren mehr an,
eventuell noch das eine oder andere Wochenende.

Es war bestimmt nicht der letzte Besuch in Frankreich.

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