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Unser Freund Ben
Deutschland 2004 
 rund Ostdeutschland

Der diesj├Ąhrige Urlaub fand in heimischen Gefilden vom
02.07. bis 22.07.2004 statt. Wieder mal war es eine Rundtour, diesmal jedoch nicht mit dem Wohnmobil, sondern mit dem eigenen PKW und in Hotels und nat├╝rlich wieder mit unserem Max.

Infos ├╝ber Deutschland

Die Bundesrepuplik Deutschland hat eine Gr├Â├če von 357 023 km┬▓ und z├Ąhlt 82,44 Mio Einwohner. Sie unterteilt sich in 16 B├╝ndesl├Ąnder und die Landeshauptstadt ist Berlin.

Die landschaftlichen Gr├Â├čen Deutschlands sind:
die Zugspitze als h├Âchster Berg mit einer H├Âhe von 2962 m;
der Rhein als l├Ąngster Flu├č mit einer L├Ąnge von 865 km
und der Bodensee mit einer Fl├Ąche von 572 km┬▓,
aber noch viele andere Gebirge, Fl├╝sse und Seen haben
hier ihre landschaftlichen Reize,
kurzum auch Deutschland ist eine Reise wert
und wir werden auch hier wieder unsere Eindr├╝cke schildern.

 

Freitag, 02.07.2004

Um 9.00 Uhr am Morgen ging es zu Hause los. Wider erwarten schien sogar die Sonne am allerdings reich bew├Âlkten Himmel. Die Fahrt Richtung Norden nach Tarp verlief ohne Probleme bei recht gutem Wetter, keine Staus, kein z├Ąhflie├čender Verkehr. Hinter Bremen wurde dann Mittagspause gemacht. Dabei haben wir sogar auf einem Rastplatz in der Sonne gesessen.

Auch der Rest der Fahrt ging ohne Vorkommnisse vor├╝ber und um 14.00 Uhr erreichten wir unser erstes Etappenziel, den Landgasthof Tarp. Hier dann die erste kleine Unannehmlichkeit,unsere Reservierung war n├Ąmlich versch├╝tt gegangen, ein Zimmer haben wir aber dennoch bekommen.

Nach dem Auspacken haben wir dann erst mal eine Ruhepause eingelegt. Danach haben wir hier zu Abend gegessen. Das Essen war ganz gut und reichhaltig und die Preise durchaus in Ordnung. Danach ging es dann zu unseren Chatfreunden an den Holmark-See in Freienwill, die uns schon sehns├╝chtig erwarteten.Der Holmark-See ist ein Freibad, Angelsee und Campingplatz, den man fast idyllisch nennen kann.Es ist klein, niedlich und auch ein wenig rustikal, denn die Duschen zum Beispiel verf├╝gen nur ├╝ber kaltes Wasser. Der Grund, warum wir nicht dort ├╝bernachtet haben, liegt in unserem M├Ąxchen, denn Hunde sind dort leider nicht erlaubt.
 Dort lie├čen wir den Abend gem├╝tlich ausklingen.

Samstag, 03.07.2004

Nach einer ruhigen Nacht ging es heute um 8.30 zum Fr├╝hst├╝ck.
Das Fr├╝hst├╝cksbuffet war gut, es gab mehrere Sorten Br├Âtchen und Brot. Eine reichhaltige Auswahl an Wurst und K├Ąse, Marmelade, Honig und Nutella sowie Eier, M├╝sli und Joghurt, zwei S├Ąfte, kurz alles was zu einem guten Fr├╝hst├╝ck geh├Ârt.

  Danach wurde unser Tatendrang erst einmal vom Wetter gestoppt,
es regnete n├Ąmlich in Str├Âmen. Somit zogen wir uns erst mal wieder auf unser Zimmer zur├╝ck. So gegen 10.30 sind wir dann doch aufgebrochen, weil es ersteinmal aufgeh├Ârt hatte zu regnen. Wir haben beschlossen nach Gl├╝cksburg zu fahren, haben dort einen Stadtbummel gemacht und einen Blick von weitem auf das Wasserschloss geworfen. Um unserem Max was Gutes zu tun, sind wir dann jedoch zur Halbinsel Holnis rausgefahren und dort spazierengegangen. Gl├╝ck mit dem Wetter haben wir dabei auch gehabt, denn es klarte immer mehr auf und die Sonne kam durch. Max war auch als erstes von uns wenigstens schon mal bis an den Bauch im Meer. Nach dem obligatorischen (Nach)Mittagsschlaf ging es dann wieder zum Grillen und einem gem├╝tlichen Abend an den See.

Sonntag, 04.07.2004

Um 9.00 Uhr morgens ging es nach wiederum guten Fr├╝hst├╝ck los zur weitesten Zwischenetappe unseres Urlaubs. Das Wetter spielte nicht ganz so mit und sorgte mit Regenschauern und Sturmb├Âen f├╝r keine angenehme Fahrt. Es wurde jedoch langsam besser, je weiter wir Richtung Rostock kamen. Wir beschlossen dann, den eventuell geplanten Aufenthalt in Warnem├╝nde in Angriff zu nehmen. Dort hat an diesem Wochenende die Segelwoche begonnen und wir hofften einen Blick auf ein paar sch├Âne Segelboote zu werfen.

Das ist uns auch gelungen, wir konnten einen russischen Dreimaster-Rahsegler in Augenschein nehmen und auch beim Ablegen, leider nat├╝rlich unter Motor, beobachten. Auch ein paar kleinere Segler waren durchaus nett anzuschauen. Au├čerdem lag ein Kreuzfahrtschiff im Hafen, das schon ganz sch├Âne Ausma├če hatte. Wir bummelten noch ein wenig ├╝ber die Promenade und ├╝ber den Jahrmarkt, aber ein Regenschauer machte dem ganzen ein Ende und wir zogen es vor unsere Weiterfahrt in Angriff zu nehmen.

Gegen 17.00 Uhr erreichten wir dann auch nach erster abenteuerlicher Dorfstra├čenfahrt Anklam-B├Âmitz und unser Rittergut. Es ist wirklich urig hier. D├Ârfliche Idylle, Ruhe und Vogelgezwitscher ist alles was man hier zu sp├╝ren bekommt. Das Zimmer ist sehr sch├Ân, ger├Ąumig und mit einer kleinen Pantry ausgestattet.

Das Abendessen, dass leider aus einem nicht-w├Ąhlbaren Drei-G├Ąnge-Men├╝ (nat├╝rlich nur f├╝r Daydreams-G├Ąste) besteht war trotzdem gut und reichlichl. Zudem hatte man uns schon im Vorfeld gefragt, ob es irgendwas gibt, was wir nicht m├Âgen oder vertragen, das war nat├╝rlich sehr positiv.

Montag, 05.07.2004

Der Tag startete nat├╝rlich mit dem Fr├╝hst├╝ck. Auch hier wurde es in Buffetform serviert und von der Auswahl her ganz gut.

Danach ging es los zur Inselerkundung Usedom.
Wir fuhren ├╝ber abenteuerlichste Stra├čen, die bei uns allerh├Âchstens als Forstweg genutzt w├╝rden, nach Wolgast, ├╝ber das man das n├Ârdliche Ende von Usedom erreichen kann.
Hier ging es weiter zum Historisch-Technischen Museum und der
Ph├Ąnomenata in Peenem├╝nde, dem ehemaligen Luftwaffen- und Raketenerprobungssperrgebiet. Hier wurde unter anderem die V2 entwickelt und gebaut, die im Zweiten Weltkrieg eigentlich die Wende f├╝r Deutschland herbeif├╝hren sollte.
Die Ph├Ąnomenata ist eine Ausstellung ├╝ber wissenschaftliche Ph├Ąnomene vor allem aus dem Bereich Optik und Akkustik, mit vielen Versuchen zum selber erproben. Wirklich interessant und gut gemacht. Hunde sind in beiden Ausstellungen ├╝brigens erlaubt, allerdings darf man im HTM mit dem Hund nicht in die Geb├Ąude, nur auf das Aussengel├Ąnde.Die Ausstellung in den Geb├Ąuden ist aber auf jeden Fall sehenswert und lehrreich. Die Besichtigung dauert, wenn man sich sehr viel Zeit nimmt ca. 2 - 3 Stunden

Danach befuhren wir Usedom in s├╝dlicher Richtung um die historischen Seeb├Ąder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck zu besuchen. Urspr├╝nglich wollten wir von Bastin aus ├╝ber die Uferpromenade nach Ahlbeck laufen, haben dann aber festgestellt, dass diese mond├Ąnen St├Ądtchen nicht unserem Geschmack entsprechen. Wir waren dann noch kurz mit Max am Hundestrand und haben dann die Insel ├╝ber die Stadt Usedom wieder verlassen. Hier hatten wir noch die Gelegenheit, einige Segelboote bei der Durchfahrt unter Klappbr├╝cke ├╝ber den Peenestrom zu beobachten. Zur├╝ck am Hotel haben wir noch ein bisschen die mittlerweile stetiger scheinende Sonne genossen und im Gutsgarten in beschaulicher Ruhe gesessen.

Dienstag, 06.07.2004

Nach dem Fr├╝hst├╝ck sollte sich der heutige Tag auf Anklam und Umgebung beziehen. Zuerst haben wir das Otto-Lilienthal-Museum besucht, dessen Geburtsstadt Anklam ist. Es ist ein sehr kleines Museum, in dem das Leben Lilienthals geschildert und der Traum vom Fliegen in etlichen Modellen und Audio-Visionen dargestellt wird. Es kostet nur 2 EUR Eintritt f├╝r Erwachsene und die ist es wirklich wert. Der Zutritt f├╝r Hunde ist hier nicht erlaubt, aber der Besuch dauert auch max. 2 Stunden, so da├č es gut machbar ist.
Danach wollten wir in Anklam bummeln und ein bisschen shoppen. Ankalm ist ein beschauliches kleines St├Ądtchen mit vielen gut erhaltenen ├Ąlteren Geb├Ąuden und man kann dort sch├Ân spazieren, die Innenstadt gibt allerdings nicht allzu viel zum Shoppen her, so da├č wir davon also wieder absehen mu├čten. Das war aber nicht tragisch, denn Gesch├Ąfte haben wir ja zu Hause nun wahrlich genug *g*.
 Am Nachmittag haben wir dann bei Sonnenschein noch einen ausgedehnten Sparziergang rund um B├Âmitz unternommen und ein paar der kleinen D├Ârfer besucht. Alles in allem war es ein ruhiger, erholsamer Tag in dieser sch├Ânen l├Ąndlichen Umgebung.

Anklam liegt in Mecklenburg - Vorpommern. Hier haben wir bereits im April diesen Jahres einen Urlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte verbracht.
Die Seenplatte ist nat├╝rlich ein kleines Wassersportparadies, aber ├╝berhaupt die ausgedehnten W├Ąlder und Felder Mecklenburg-Vorpommerns laden zum Radwandern und Wandern ein. Es gibt hier auch etliche M├Âglichkeiten organisierter Touren. F├╝r Naturliebhaber ist es eine wunderbare Gegend.

Mittwoch, 07.07.2004

Heute hie├č es leider unser  beschauliches Rittergut verlassen. Bei richtig sch├Ânem Sommerwetter ging es um 9.30 Uhr auf den Weg ins Rhinland. Nein, ich habe mich nicht verschrieben, dieses Gebiet ist wirklich nach dem Fl├╝sschen Rhin benannt, nicht zu verwechseln mit dem Vater Rhein.

 In aller Ruhe fuhren wir ├╝ber Land in Richtung Fehrbellin, das wir so gegen 13.00 Uhr erreichten. Unser Hotel liegt direkt am Rhin, der sich hier durch den Ort zieht. Das Hotel ist relativ neu renoviert und das Zimmer ganz sch├Ân. Es geh├Ârt auch ein kleiner Biergarten dazu, den wir bei dem sch├Ânen Wetter heute nat├╝rlich genutzt haben. Essen gibt es diesmal a la carte, eine gute Auswahl zu g├╝nstigen Preisen.Wir haben uns dann erst mal den Ort angesehen, der sich typisch kleinst├Ądtisch gibt. Er ist aber ganz sch├Ân anzuschauen und schon recht gut renoviert. Zu mehr haben wir us an diesem Tag nicht hinreissen lassen, sondern lieber im Biergarten in der Sonne gesessen und es uns gut gehen lassen.

Donnerstag, 08.07.2004

Das Fr├╝hst├╝ck in diesem Hotel l├Ą├čt leider etwas zu w├╝nschen ├╝brig.
Es gibt leider nur Aufbackbr├Âtchen, die um 9 Uhr schon kalt und z├Ąh sind, und auch die Auswahl an Wurst und K├Ąse ist nicht gro├č.
Heute ging es nach dem Fr├╝hst├╝ck nach Berlin, wo wir dann mal wieder Bekanntenbesuche machten, die sowie in diesem Urlaub sehr viel auf dem Programm stehen.

 Zuerst hie├č es aber auf der Schlossstrasse in Steglitz ein wenig shoppen *g*, so ganz konnten wir es dann doch nicht lassen.
 Das ist eine ganz normale Einkaufsstra├če in Berlin-Steglitz, die halt auch f├╝r normale Geldbeutel nutzbar ist, im Gegensatz zum Ku┬┤damm in der Stadtmitte, der zwar interessant anzusehen ist,
aber nicht viel kaufbares bietet.
Um 13 Uhr waren wir dann mit einer Freundin zum Mittagessen verabredet, das wir im Restaurant ÔÇťHeidelbeereÔÇŁ an der Heidelberger Strasse eingenommen haben. Dort gibt┬┤s reichhaltige deutsche K├╝che
zu g├╝nstigen Preisen.

Danach machten wir uns auf in den Berliner Vorort Velten zum Kaffeetrinken bei den n├Ąchsten Freunden. Velten ist ein nettes kleines ├ľrtchen mit einer Mischung aus alten und neuen H├Ąusern und viel Gr├╝n drumherum.

Zum Abendessen waren wir dann wieder in unserem Hotel, wo wir auch einen gem├╝tlichen Abend verbrachten.

Freitag, 09.07.2004

Heute sind wir bei leicht bew├Âlktem Himmel in Richtung
Storchendorf Linum gefahren.
Wir legten einen Zwischenstop bei Hakenberg ein, ein kleiner Ort bei dem 1672 die ÔÇťFehrbelliner SchlachtÔÇŁ zwischen den damals ├╝berlegenen Schweden und Preussens Truppen stattgefunden hat. Trotz gro├čer ├ťberzahl wurden die Schweden durch die kl├╝gere Taktik von Prinz von Homburg geschlagen und zum R├╝ckzug aus Preussen gezwungen. Zur Ehrung wurde in Hakenberg eine Siegess├Ąule errichtet, von deren Aussichtsplattform man einen sch├Ânen Blick ├╝ber das Belliner Land hat.
W├Ąhrend wir uns zu Fu├č auf den zu dieser S├Ąule machten, eine sch├Âne Lindenallee entlag, klarte es auch deutlich auf und die Sonne zeigte sich am Himmel. Durch den hinter der S├Ąule liegenden Wald f├╝hrt ein kleiner Rundwanderweg, den wir zur Zufriedenheit unseres M├Ąxchens bei dem sch├Ânen Wetter nat├╝rlich auch gegangen sind.

Danach ging es dann weiter nach Linum, St├Ârche begucken. In Linum nisten j├Ąhrlich bis zu 15 Storchenpaare, da das feuchte, hinter dem Ort gelegene Rhinluch optimale Bedingungen zur Aufzucht der Jungen bietet. Auf vielen H├Ąusern des kleinen ├ľrtchens ist also ein Nest zu finden, in denen man jetzt im Juli schon die Jungen gut sehen kann, da sie ja schon recht gro├č sind. An den H├Ąusern mit Horst sind jeweils Schilder angebracht, auf denen steht wann die St├Ârche angekommen sind und wieviele Junge geboren wurden. In und um den Ort herum kann man sehr sch├Ân spazieren gehen und auch einige Gastst├Ątten laden zum Verweilen ein. In der ehemaligen Schmiede des Ortes gibt es eine Ausstellung mit reichlich Infos ├╝ber St├Ârche. Alles in allem einen Besuch auf jeden Fall wert.

Das Belliner Land ist ein wunderbar ruhiger Ausgangspunkt f├╝r Ausfl├╝ge in das nur 65 km entfernte Berlin oder in das direkt angrenzende Havelland.
In Sachen Natur und preussischer Kultur gibt es hier auch einiges noch entdeckenswertes, das zumindest konnte ich unserem Reisef├╝hrer entnehmen, denn wir haben ja leider nicht mehr geschafft.

Samstag, 10.07.2004

Hurra ! Es geht nach Dresden.
F├╝r mich eindeutig der H├Âhepunkt dieses Urlaubs.
Auf dem Weg dahin machen wir allerdings ersteinmal Station in Brand.
Hier in der ehemaligen Cargolifter-Halle entsteht ein Freizeitbad der besonderen Art. Die Halle wurde ehemals f├╝r einen Fracht-Zeppelin gebaut, der jedoch nie wirklich zum Einsatz kam. Leider ist die Firma Cargolifter inzwischen liquidiert und so kam es zu der Nutzung des Gel├Ąndes und der Halle f├╝r die Freizeitbad-Idee ÔÇťTropical IslandsÔÇŁ.
Hier soll jetzt eine tropische Badelandschaft mit Sandstrand, Meer, Regenwald und Lagune und noch vieles anderem mehr entstehen.
Die Pl├Ąne und erste Baufortschritte kann man bereits begutachten und es verspricht ein Erlebnis der besonderen Art zu werden, dort sp├Ąter
mal einen Tag zu verbringen.

Gegen 14.30 erreichen wir dann Dresden und stehen begeistert vor unserem Hotel und vor allem vor unserer Zimmert├╝r. Bei dem Hotel handelt es sich um eine alte Villa und die Zimmert├╝r hat entsprechende Ausma├če. Es handelt sich um eine zweifl├╝gelige T├╝r mit ca. 3 Metern H├Âhe, die  den Weg in ein ausgesprochen gro├čes und freundliches Zimmer freigibt.
  Wir starten zu einer ersten Erkundung von Dresdens Innenstadt mit den Sehensw├╝rdigkeiten, was die Vorfreude auf den n├Ąchsten Tag wachsen l├Ąsst, all das in Ruhe zu betrachten. Das Abendessen h├Ąlt, was Haus und Ambiente bereits versprochen haben.Der Tisch war eingedeckt mit Rosenbl├Ąttern und das Essen vorz├╝glich und reichlich.
Ziemlich m├╝de von soviel Entdeckungen zogen wir es vor dann
fr├╝hzeitig ins Bett zu gehen.

Sonntag, 11.07.2004

So, Kultur ruft !!

Nachdem wir uns schon tags vorher ├╝ber eine Stadtrundfahrt erkundigt haben, die auch einige F├╝hrungen enth├Ąlt, erstehen wir morgens die
Karten daf├╝r direkt im Hotel.
Nach dem ausgesprochen reichlichen und guten Fr├╝hst├╝ck, das eigentlich keine W├╝nsche offen lie├č, ging es dann los. Die paar Gehminuten zur ersten Haltestelle des Rundfahrt-Busses f├╝hren durch den Dresdener Hauptbahnhof, der gerade saniert wird und einer einzigen Gro├čbaustelle gleicht. Wir beschlie├čen, zun├Ąchst einmal eine Runde mit dem Bus ganz abzufahren und dann die Punkte,die uns interessieren nochmals anzufahren. Die Fahrt ist sehr interessant, da der Fahrer zus├Ątzlich zu den allgemein ├╝blichen Informationen noch einiges an pers├Ânlichen Eindr├╝cken dazu gibt.
Wir besch├Ąftigen uns an diesem Tag n├Ąher mit dem Blauen Wunder, einer Stahlbr├╝cke ohne Zwischentr├Ąger, die  ├╝ber die Elbe f├╝hrt, und eben wegen Ihrer Farbe den Namen ÔÇťBlaues WunderÔÇŁ erhalten hat. Statisch war es zum Bauzeitpunkt ein ziemlich einmaliges Unterfangen, eine Br├╝cke dieser L├Ąnge ohne Zwischenst├╝tze zu bauen.
Danach folgte die Standseilbahn, mit der wir hinauf zum Luisenhof fuhren, einem ber├╝hmten Ausflugslokal, von dessen Terrasse man einen sehr sch├Ânen Blick auf Dresden haben soll. F├╝r Hundebesitzer ist hier anzumerken, der Hund mu├č hier eigentlich einen Maulkorb tragen, man hat uns aber freundlicherweise auch ohne mitfahren lassen.
 Leider ist der Durchgang zur Terrasse an diesem Tag wegen Filmaufnahmen gesperrt und das Lokal machte einen so exquisieten und vor allem vollen Eindruck, dass wir mit dem Hund dort nicht einkehren wollten, da auch bereits andere Hunde im Lokal waren.

Von dort geht es weiter zum Waldschl├Âsschen, der ersten Brauerei Deutschlands, dessen Bier in aller Welt bekannt war. Die Kostprobe war durchaus lecker und auch das Essen war empfehlenswert und g├╝nstig.
Die Aufmachung des Lokals war f├╝r uns jetzt nicht unbedingt was besonderes, denn sie erinnerte stark an unser Brauhaus Hibernia in Gelsenkirchen.

Danach haben wir uns noch mal ein wenig durch die Sehensw├╝rdigkeiten der Innenstadt, wie Semperoper, Zwinger, Stadtpalais und vieles mehr treiben lassen und dann unsere m├╝den F├╝├če gegen 18.30 Uhr nach Hause begeben. Ein wirklich sch├Âner Tag ging mit gutem Essen dem Ende entgegen.

Montag, 12.07.2004

Heute haben wir, nachdem wir ersteinmal ausgeschlafen haben und fast das Fr├╝hst├╝ck verpasst h├Ątten, die F├╝hrungen entlang des F├╝rstenzuges und um die Frauenkirche nachgeholt, die wir gestern nicht mehr geschafft haben. Auch diese sind in dem Ticket f├╝r die Stadtrundfahrt enthalten. Es war sehr interessant, nicht nur wegen des geschichtlichen Hintergrundes, auch wegen des Stadtf├╝hrers, der dem ganzen wieder eine pers├Ânliche Note gab.

Danach haben wir das Rathaus aufgesucht, weil wir eigentlich auf den Rathausturm wollten, was aber nicht m├Âglich war f├╝r uns,
da Hunde nicht ins Rathaus durften.
Eigentlich sollte jetzt der Gro├če Garten auf dem Programm stehen, aber da es regnete, haben wir davon Abstand genommen und sind noch ein wenig durch die Gesch├Ąfte Dresdens gebummelt.
Gegen 15.00 Uhr waren wir dann heute wieder am Hotel, trotz allem ziemlich m├╝de von der Lauferei und haben uns noch einen sch├Ânen ruhigen Nachmittag und Abend in unserer Luxusvilla gemacht.

Morgen geht es dann weiter ins Erzgebirge und es geht wieder raus aufs Land, was unserem Hund sicher dreimal besser gef├Ąllt als die Stadt.

Wie man feststellen kann, haben wir in diesen drei Tagen noch lange nicht alles geschafft in Ruhe zu besichtigen.Alleine der geschichtliche Hintergrund vieler Geb├Ąude ist soviel Input, da├č der Kleingeist der Gehirne wohl die Notbremse mitgezogen hat *g* Uns fehlen noch F├╝hrungen und Besuche im Zwinger und in der Semperoper, um hier nur die wichtigsten Sachen zu nennen, die wir nicht mehr angehen konnten
Dresden ist auf jeden Fall eine Reise wert und wir waren sicherlich nicht zum letzten Mal da. Es ist eine Stadt in der sich im Laufe der Jahre noch vieles im Stadtbild ├Ąndern wird, da immer mehr alte Geb├Ąude restauriert werden, soda├č jeder Besuch ein neues Highlight sein wird

Dienstag, 13.07.2004

Die recht kurze Strecke bis Erlabrunn im Erzgebirge haben wir
schnell hinter uns gebracht und erreichen das neue
Hotel ÔÇťAlte SchleifereiÔÇŁ gegen 13.00 Uhr.
Der Empfang ist herzlich und das Zimmer ist sch├Ân.
 

 Wir haben dann erst mal Erlabrunn erkundet, was aber sehr schnell geschehen war, denn das ├ľrtchen ist nicht gro├č und hat au├čer dem Klinikum und dem Hotel nicht viel zu bieten. Es ist halt wieder ruhig und beschaulich. Wir haben uns dann im gem├╝tlichen Brauhaus unseres Hotel noch mit den Planungen f├╝r die n├Ąchsten beiden Tage besch├Ąftigt.
Den Abend verbrachten wir weiterhin in Kunos Brauhaus um unserem gro├čen Hobby, dem Spielen, nachzugehen.

Dies sei hier erstmal erw├Ąhnt, denn es ist auch ein direkter Bezug zum n├Ąchsten Reiseziel.Aber jetzt erstmal weiter zum Thema Erzgebirge.

Mittwoch, 14.07.2004

Heute hatten wir ÔÇťWandernÔÇŁ auf dem Programm stehen, endlich mal wieder was f├╝r unseren Maxe *g*. Zu Fu├č machten wir uns auf den Weg in das
 ca. 6 km entfernte Johanngeorgenstadt.
Der Weg durch den Wald war sehr sch├Ân und der auf dem Weg angelegte Naturlehrpfad ist f├╝r einen St├Ądter ganz lehrreich und vor allem f├╝r Kinder, aber auch f├╝r Erwachsene interessant dargestellt.
Da wir uns ja im Gebirge befinden, ging es nat├╝rlich bergauf und bergab. Wir erreichten dann auch schon recht geschafft den Ortsteil ÔÇťNeustadtÔÇŁ von Johanngeorgenstadt. V├Âllig entsetzt ;-) stellten wir fest, dass es bis zum Zentrum noch mal 5 km waren und das... na was wohl... nat├╝rlich... ├╝ber einen Berg. Aber wir trotzten auch diesem Hindernis und erreichten nach guten 2 ┬Ż Stunden den Grenz├╝bergang nach Tschechien, der direkt in Johanngeorgenstadt liegt. Zu unserem Entsetzen befand sich hinter der Grenze eigentlich nicht Tschechien sondern ÔÇťAsia-TownÔÇŁ.
Fast der ganze Ortsteil auf tschechischer Seite bestand aus einem gro├čen Flohmarkt in asiatischer Hand, wo vor allem Zigaretten, Schuhe und Kleidung angeboten wurden und das zu Spottpreisen. ├ťber die Qualit├Ąt der Sachen l├Ąsst sich jedoch streiten... oder vielleicht auch nicht.

Da wir viel zu m├╝de waren, um noch mal 10 km zur├╝ckzulaufen,
fuhren wir mit dem Bus zur├╝ck und freuten uns schon den ganzen Weg
auf die im Hotel  gebuchte Massage.
Das Hotel ÔÇťAlte SchleifereiÔÇŁ verf├╝gt n├Ąmlich ├╝ber eine kleine, aber feine Wellness-Oase mit Sauna und Solarium sowie dem Kosmetikbereich,
der auch die Massagen abdeckt.
Die hielt dann auch wirklich was sie versprach und lie├č die zerschundenen Knochen wieder aufatmen.

Das Abendessen war dann ein weiterer Kr├Ąfte-Ausgleich und auch das gute, selbstgebraute Hopfengetr├Ąnk *g* gab neue Kraft.
Der Abend stand wieder ganz im Zeichen des Carcasonne-Spiels, aus dem wir den ganzen Urlaub ├╝ber einen Wettstreit gemacht haben.

Donnerstag, 15.07.2004

Heute machten wir uns auf den Weg nach Waschleithe, ebenfalls ein kleines Erzgebirgsdorf, in dem wir ein Schaubergwerk besuchen wollen. Wir erreichen das Bergwerk gegen 10.30 Uhr, die n├Ąchste F├╝hrung ist um 11.00 Uhr. Es handelt sich um einen alten Stollen, der von 1709 bis 1926 haupts├Ąchlich dem Abbau von Marmor diente.
Viele Dinge unterscheiden sich deutlich von dem uns bekannten Steinkohlenbergbau, die F├╝hrung war sehr interessant und informativ und wir k├Ânnen dieses Bergwerk nur empfehlen, falls jemand mal in diese Ecke hier kommt.

Danach machten wir uns auf den Weg nach Oberwiesenthal, denn wenn man schon hier ist, mu├č man ja mal die Heimatstadt des gro├čen
Jens Wei├čflog besuchen.
Allerdings stellten wir fest, dass es sich hier um einen mittlerweile gro├čen Touristenort handelt, der auch entsprechend aufgemacht war.
Auch hier gab es einen kleinen Grenz├╝bergang, doch auch hier sah es nicht anders aus wie in Johanngeorgenstadt und wir gingen erst gar nicht hin├╝ber.

Um Tschechien zu erleben mu├č man also weiter in das Land hineinfahren.
Man beachte hier jedoch, da├č die Grenz├╝berg├Ąnge f├╝r PKW immer noch recht wenig vorhanden sind. In dem Bereich in dem wir uns hier aufgehalten haben, liegt der einzige f├╝r ausw├Ąrtige PKW zugelassene ├ťbergang in der N├Ąhe von Oberwiesenthal. Viele andere ├ťberg├Ąnge sind nur f├╝r Fu├čg├Ąnger, LKW oder ortsans├Ąssige PKW.

Wir machten uns gem├╝tlich auf den Heimweg und durchfuhren nochmals ein paar kleinere Orte. Die Landschaft hier ist mit Sicherheit ein hervorragendes Wintersportgebiet, bietet aber auch im Sommer dem Naturliebhaber die M├Âglichkeit zu vielen ausgedehnten Wandertouren in den herrlichen Waldgebieten.

Freitag, 16.07.2004

So, heute ging es auf den Weg nach Weiden zum Treffen mit den B├╝rgern unserer BSW-Stadt Trulasu-Village.

Die BSW - das ist eine Abk├╝rzung f├╝r Brettspielwelt - ist eine virtuelle Plattform f├╝r Brettspiele aller Art. Aber auch Kartenspiele findet man im reichhaltigen Angebot.
Wer dort mehr als nur spielen m├Âchte, sondern auch einen kommunikativen Mittelpunkt haben will, der wird irgendwann B├╝rger einer der vielen virtuellen St├Ądte der BSW, so wie wir in Trulasu- Village.
Hier jetzt noch viel mehr ├╝ber die BSW zu erz├Ąhlen, w├╝rde den Rahmen des Urlaubsberichtes doch ein sprengen. Wer Interesse daran hat, kann ja mal reinschauen unter
www.brettspielwelt.de !

An diesem Wochenende ging es jedenfalls darum, ein reales Treffen unserer B├╝rger zu veranstalten, zu dem freundlicherweise eine B├╝rgerin unserer virtuellen Stadt zu sich nach Hause eingeladen hat.

Um kurz nach 13.00 Uhr erreichten wir dann Weiden und unseren Gasthof. Zur ├ťbernachtung in Weiden ist der Gasthof Dagner durchaus zu empfehlen. Das Zimmer war erfreulich ger├Ąumig und die Leute sehr nett.
Der Hund war hier gar kein Thema und wohnte zum ersten Mal in der ganzen Urlaubszeit kostenfrei.

Um 15.00 Uhr war es dann soweit, wir erreichten das H├Ąuschen von Claudia (Kraml), unserer Gastgeberin f├╝r dieses Treffen, und ihrem Mann Alex. So nach und nach trudelten die restlichen f├╝r Freitag erwarteten Trulasuaner ein und es war ein supersch├Âner lustiger Abend, der sich bis in die fr├╝hen Morgenstunden zog und wie sollte es anders sein bei BSW┬┤lern aus sehr viel spielen, lachen und quatschen bestand.

Samstag, 17.07.2004

Heute ging es weiter mit unserem Trulasu-Wochenende.
Wir beide hatten im Gasthof schon ganz gut gefr├╝hst├╝ckt, stiegen bei Claudia aber gern noch mal ins zweite Fr├╝hst├╝ck ein,
da sie mehr als reichlich aufgetischt hatte.
Im Laufe des Tages kamen auch die letzten an und wir entschieden gegen Mittag einen Abstecher in die Tschechei zu machen.
Die S├╝chtigen unter uns wollten ja schlie├člich Zigaretten kaufen.
Bei strahlenstem Sonnenschein fuhren wir in Richtung Grenz├╝bergang Waidhaus. Auch hier bestand die Gegend hinter der Grenze aus asiatischen Flohmarktbuden. Lange hielten wir uns dort nicht auf und so ging es recht schnell zur├╝ck, zumal etliche Spiele lockten, gespielt zu werden.
Auch an diesem Abend wurden wir nat├╝rlich wieder gl├Ąnzend verk├Âstigt beim Grillen und hatten sehr sehr viel Spa├č zusammen.
Nat├╝rlich wurde es wieder eher fr├╝h als sp├Ąt bis wir dann wieder Richtung Gasthof zum schlafen aufbrachen. Sollte man den Gasthof Dagner als ├ťbernachtungsst├Ątte w├Ąhlen, sollte man jedoch Strassenl├Ąrm gewohnt sein, da er direkt an einer Hauptstra├če liegt, die auch nachts noch gut befahren ist. Wir waren nat├╝rlich m├╝de genug, um davon nicht mehr viel mitzubekommen.

Sonntag, 18.07.2004

Der Sonntag stand dann bei Super-Sonnen-Wetter wieder unter dem Motto Spielen-Lachen-Essen-Spielen-immer noch Lachen-und wieder Essen. Wir hatten schon stark das Gef├╝hl im Schlaraffenland gelandet zu sein, es gab wirklich alles was das Herz begehrt.
 

Am Vormittag waren wir alle auch noch live bei der Sendung des I-Net-BB-Radios dabei, das Claudia, Silke und ihr Mann mit noch einigen anderen moderieren. Mittlerweile sind Claudia, Alex und auch unser
ÔÇťB├╝rgermeisterÔÇŁ Kai (Trudwin) in einem neuen Internet-Radio
(Radio ÔÇťStand by me) eingestiegen.
 Danach und dabei ging es nat├╝rlich wieder ums Spielen. Besonders begehrt war das Spiel ÔÇťDie Werw├Âlfe vom D├╝sterwaldÔÇŁ, ein Rollenspiel, bei dem es darum geht, die drei Werw├Âlfe im Spiel rechtzeitig zu entdecken. Aber auch viele andere Spiele wurden getestet, gelernt und f├╝r gut oder schlecht befunden. Es wurde wieder recht fr├╝h bis wir zum Schlafen wieder in unseren Gasthof aufbrachen.

Zu verstehen ist wohl, da├č wir hier nicht viel ├╝ber Weiden oder Umgebung berichten k├Ânnen, denn viel haben wir ja nicht gesehen. Aber das war ja auch nicht Sinn und Zweck dieses Wochenendes.

Mehr ├╝ber die BSW, unser Hobby ÔÇťGesellschaftsspieleÔÇŁ,
das ÔÇťRadio Stand by meÔÇŁ und unsere Stadt Trulasu-Village wird man demn├Ąchst auch hier auf unserer Site finden.

Montag, 19.07.2004

Wir konnten uns noch nicht so recht voneinander trennen und alle die noch Zeit hatten, erst am Montag weiterzufahren, trafen sich noch mal,
um sich ausgiebig zu verabschieden und das Wochenende
Revue passieren zu lassen.
 Gegen Mittag brachen wir dann jedoch alle in unsere
neuen Himmelsrichtungen auf.F├╝r uns ging es nach
Kamp-Bornhofen am Mittelrhein. Ein kleiner Ort auf der anderen Rheinseite von Boppard. Wir erreichten unser Hotel, das Landhotel Becker erst um kurz vor 19.00 Uhr, da wir eine recht nervige Fahrt mit Staus und z├Ąhflie├čendem Verkehr wegen Unf├Ąllen, vielen LKW und Dingen auf der Fahrbahn hinter uns bringen mussten.

Der erste Eindruck vom Haus war gut, aber leider entpuppte sich einiges als nicht so sch├Ân. Das Abendessen f├╝r Halbpensionsg├Ąste wurde nur zwischen 18.00 und 19.00 Uhr serviert, die Bedienung war nicht wirklich gut, das Rauchen auf den Zimmern verboten, was nicht im Prospekt stand.
Dazu kam f├╝r uns noch, dass der Hund im Restaurant eigentlich nicht erlaubt war und nur ausnahmsweise mitgenommen werden durfte.
Das Essen selber war sehr gut, der Service jedoch nicht so besonders. Ziemlich kaputt von der Fahrerei war dieser Tag ziemlich fr├╝h f├╝r uns zuende.

Dienstag, 20.07.2004

Eigentlich wollten wir heute mit dem Schiff nach R├╝desheim, aber das Wetter spielte uns einen gro├čen Streich. Da es in Str├Âmen regnete,
setzten wir uns in den hoteleigenen Aufenthaltsraum
und vertrieben uns die Zeit mit Spielen.
Gegen Mittag wurde das Wetter anscheinend etwas besser und wir wagten uns mit dem Auto hinaus, um ein wenig im Wald mit dem Hund spazieren zu gehen. Leider fing es schon bald wieder an stark zu regnen und es wurde mehr ein Spazierenfahren als ein ÔÇôgehen. Wir waren dann auch zwei Stunden sp├Ąter wieder im Hotel, tranken Kaffee und spielten noch ein wenig bis zum Essen. Danach war es wirklich besseres Wetter, und wir drehten noch eine Abendrunde durch Kamp- Bornhofen, der ├╝brigens Marienwallfahrtsort ist.
Man kann hier nat├╝rlich wunderbar entlang des alten Vaters Rhein flanieren und die Frachtschiffe beobachten.
Dabei entdeckten wir noch eine Fahrm├Âglichkeit mit dem Schiff nach R├╝desheim.und beschlossen, es am n├Ąchsten Tag dann noch mal zu versuchen.

Mittwoch, 21.07.2004

Hurra, es war sch├Ânes Wetter, die Sonne strahlte vom Himmel.
Also nichts wie rauf auf die Loreley-Star in Richtung R├╝desheim.
Die Fahrt rheinaufw├Ąrts entlang der vielen Burgen war sehr sch├Ân und interessant. Nat├╝rlich betrachteten wir auch die Loreley und den Felsen auf dem sie gesessen hatte.
Kurz nach 13.00 Uhr erreichten wir R├╝desheim. Es ist eigentlich ein sehr h├╝bsches St├Ądtchen, was die H├Ąuser angeht. Sonst erinnerte es mich f├╝rchterlich an die Touri-Hochburgen an der Mosel. Man konnte an allen Ecken essen oder Souvenirs kaufen. Die ber├╝hmte Drosselgasse war so voller Menschen, dass wir unserem Hund ein Durchgehen nicht zumuten wollten. Nachdem wir in einem kleinen Gasthof zu Mittag gegessen hatten, drehten wir noch eine Verdauungsrunde etwas abseits des Trubels durch die Stadt. Um kurz vor 16.00 Uhr erreichten wir dann wieder unser Schiff und machten uns auf den R├╝ckweg.
Nach einigem Hin und Her wegen eines defekten Schiffes erreichten wir Kamp-Bornhofen dann etwas sp├Ąter als geplant um 18.15 Uhr. Das hie├č nat├╝rlich leider, dass wir auch gleich zum Abendessen mussten. Nach dem Essen zogen wir uns auf die offene Terrasse zur├╝ck um bei Rhein-Wein und Abendsonnenschein noch ein wenig in Ruhe zu spielen.

In der N├Ąhe fand wohl eine gro├če Geburtstagsfeier statt, bei der wir noch in den Genu├č eines kurzen Feuerwerkes kamen. Dann lie├čen wir uns zur letzten Ausw├Ąrts-Nachtruhe nieder.
Morgen geht es wieder nach Hause, nachdem wir noch in Mainz bei einer Bekannten vorbeigeschaut haben.

Unser Fazit aus diesem Urlaub:

Es war sehr sch├Ân und auch sehr interessant, mal von ├╝berall was zu sehen, aber die viele Fahrerei und Packerei war doch recht nervig und manchmal fehlte auch die Zeit, noch etwas mehr von der Gegend zu sehen. Wir haben einige Ecken Deutschlands gefunden, die wir sicherlich noch mal l├Ąnger aufsuchen werden.
 Auch f├╝r den Hund war das st├Ąndige Wechseln der Unterk├╝nfte sehr anstrengend, da er nicht richtig zur Ruhe kam und sich eingew├Âhnen konnte. Nochmal w├╝rden wir so was in dieser Form wohl nicht machen, aber vielleicht konnten wir dem einen oder anderen eine Reiseidee vermitteln.

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